Friedensfest Kleinmachnow

“Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!”, so hieß es vor 75 Jahren. Seit dem wird am 1.September in Deutschland dem Weltfrieden gedacht (Weltfriedenstag).

In den Neuen Kammerspielen fand deshalb das Friedensfest Kleinmachnow statt. Das Programm reichte von einem Malwettbewerb über eine Filmvorführung bis zum Foyergespräch.

An dem Malwettbewerb nahmen Schüler und Jugendliche der Maxim-Gorki-Gesamtschule, des Carat, des CupCake und der Förderschule auf dem Seeberg teil (Werke siehe Galerie). Die Preise wurden durch eine Jury unter Leitung von Reiner Ehrt vergeben. So gab es u.a. einen Besuch im Bundestag, Tickets für das Freibad Kiebitzberge und die Kammerspiele zu gewinnen.

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Im Anschluss wurde der Film “shooting dogs” gezeigt. Der Film behandelt den Ruandakonflikt 1994 und dem Versagen des UN-Mandats. Der Schauplatz ist eine Schule in Kigali, in der mehrere Tausend Tutsi-Flüchtlinge und Europäer schutzsuchen. Die belgischen UN-Truppen, die die Schule bewachen stellen die einzige Barriere zwischen Hutu und Tutsi dar, während auf den Straßen außerhalb ein Völkermord im gange ist. Nachdem dann die Europäer in Sicherheit gebracht sind, verlassen die Belgier die Stellung und überlassen die Tutsi den Hutu-Trupps. Das Ergebnis des Konflikts sind 2.500 Tote in der Schule und 800.000 Tote insgesamt.

Nach dem Film und kurzer Pause zum verarbeiten des Gesehenen gab es noch ein Foyergespräch. Teils zu dem Film, aber auch der Ost-Ukraine, dem Irak und der Causa “Snowden”.

Alles in Allem also ein gelungener Abend, der nachdenklich macht.

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