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Einstimmig für die Parkour-Anlage | Bericht aus der GVV 05.10

Am vergangenen Donnerstag tagten die Gemeindevertreter wieder im großen Plenum. Die Liste der zu beratenden Gegenstände hätte kaum länger sein können. So kam es, dass wir zum ersten Mal in dieser Wahlperiode nicht alles schafften. Die verbleibenden Punkte werden allerdings in der nächsten regulären Sitzung fortgesetzt.

Zu den wichtigsten Punkten dieser Versammlung zählen das “Jugendbeteiligungsprojekt Parkour-Anlage”, der Beschluss zur “Gestaltung der Grünfläche zwischen Franzosenfichten und Johannestisch”, der Beschluss “zur Herstellung von Barrierefreiheit an Bushaltestellen” sowie die “Sanierung des Sportplatzes Fontanestraße”. Etwas überraschend war außerdem der Grundsatzbeschluss zum “Straßenbau Am Bannwald” und dem Beschluss “für die Gründung und den späteren Betrieb eines Kleinmachnow-Museums”.

Das Jugendbeteiligungsprojekt zur Parkour-Anlage hat ein klares Votum mit “Ja” bekommen, die Vorlage wurde einstimmig befürwortet. Damit sind nun Mittel in den Haushalt eingestellt, um die Parkour-Anlage, die im Bereich des Europarc bei der Skateranlage entstehen soll, zu realisieren. Ein wichtiger Schritt ist auch die Jugendbeteiligung bei diesem Projekt, die zusammen mit der AG Jugendtreffpunkte erfolgen soll.

Der Beschluss zur “Gestaltung der Grünfläche zwischen Franzosenfichten und Johannestisch” wurde fast einstimmig (bis auf die Stimme des Bürgermeisters) abgelehnt. Ursprünglich auf Antrag der Grünen sollte “etwas” mit der Fläche passieren. Die Verwaltung hat sich daraufhin Gedanken gemacht, nur die Antragsteller wollten die Pläne so nicht mehr. Zusätzlich haben die Anwohner hier einen Gegenvorschlag zu den Plänen der Verwaltung gemacht, der so nun auch über zwei Jahre erprobt wird. Hauptanliegen ist, die Müllwagen sollen die Grünfläche nicht mehr passieren und die Anwohner kümmern sich um die Pflege. Die Gemeindevertreter bevorzugten diesen Vorschlag.

Sehr erfreulich ist auch der Beschluss “zur Herstellung von Barrierefreiheit an Bushaltestellen”. Mit diesem werden in 2016 sechs Bushaltestellen Kleinmachnows an den wachsenden Bedarf barrierefreier Verkehrswege angepasst. Die Fraktion Die Linke/Piraten sieht das Ansinnen als wichtige Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Zudem ist die Erhöhung von ehemals drei auf nun sechs Bushaltestellen lobend zu erwähnen.

Ebenfalls erfreulich ist auch der Grundsatzbeschluss zur umfassenden Sanierung des Sportplatzes Fontantestraße. Das ehemalige Metallarbeiterstadion in unmittelbarer Nähe des Sportparks fällt mit der Sanierung und der Änderung der Pachtverhältnisse auch wieder in die Kontrolle der Gemeinde. Eine breitere Nutzung ist damit gesichert. Wir sind auf die konkreten Pläne gespannt.

Wie bereits angekündigt war außerdem der Grundsatzbeschluss zum “Straßenbau Am Bannwald” etwas überraschend. Auch hier hat sich eine Bürgerinitiative gegründet. Ziel der Initiative ist es, die unausgebaute Straße zu erhalten. Dafür werden Argumente wie der Umweltcharakter oder auch die Verkehrsberuhigung herangezogen. In der aktuellen Situation ist die Straße jedoch nicht barrierefrei wegbar. Für ältere Nachbarn oder auch alternative Mobilität wird die Straße damit zum Alptraum. Die angenommene Beschlussvorlage zeigt zumindest auf, dass sich mit der Straße planerisch auseinander gesetzt werden muss. Ein guter erster Vorschlag wäre beispielsweise nur der Bau eines Gehweges.

Schlussendlich ging es dann auch noch um das Kleinmachnow-Museum. Hier wurde der Beschluss gefasst, einen Kurator zu bestellen. Auf unser bestreben hin muss die Stellenbeschreibung erst im Kulturausschuss bestätigt werden, da uns die Idee noch nicht ausgereift genug erschien. Wir stehen dem Kleinmachnow-Museum bei Vorlage konkreter Pläne jedoch positiv gegenüber.

Ein Teil der Anträge und Anfragen musste in die nächste Sitzung weitergegeben werden.


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Raoul Schramm

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war Mitglied der Gemeindevertretung Kleinmachnow (2014-2019). Im Juni 2015 wurde er zum wahrscheinlich jüngsten ersten Vorsitzender eines Landesverbandes der Piraten gewählt und somit für ein Jahr "Chef" der Piraten Brandenburg. Sein Engagement innerhalb der Piratenpartei begann bereits 2011 im Zuge der Abgeordnetenhaus-Wahl von Berlin. Im Jahr 2013 schloss er am Babelsberger Filmgymnasium mit dem Abitur ab und studiert heute an der Universität Potsdam Wirtschaftsinformatik und Digitale Transformation..

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